Dem Bundesumwelt- und dem Bundeswirtschaftsministerium passiert der selbe fauxpas, wie er im Dezember 2010 bereits der Arnsberger Berzirksregierung unterlaufen ist. Damals verteilte die Behörde unter eigenem Namen einen Flyer zum Thema Erdgassuche und Erdgasförderung. Später stellte sich heraus, dass die "unabhängige Information" von Exxomobile stammte.
Die beiden Bundesbehörden veröffentlichten im Februar 2011 einen 3-seitigen Bericht zum Stand der unkonventionellen Gasförderung in Deutschland.
Das Ergebnis:
Die unkonventionelle Erdgas-Förderung nicht unsicherer als die konventionelle.
Diese Tage wurde das Dokument im Bundestagsausschuss für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit präsentiert. Zur vertiefenden Information verweisen die Ministerien auf einen Info-Brief des Wirtschaftsverbandes Erdöl- und Erdgasgewinnung (WEG).
Pikant am Rand: Der Verbandsvorsitzende ist ausgerechnet der Europachef von Exxonmobil, Dr. Gernot Kalkoffen. Für die Themenfelder Energiepolitik und PR ist Norbert Stahlhut, Sprecher von Exxonmobil, verantwortlich. Bekanntlich will Exxonmobil im Münsterland nach Erdgas suchen.
Infoquelle: http://www.ahlener-zeitung.de/aktuelles/muensterland/1526343_Berlin_hausiert_mit_Exxon_Infos.html
